Einige Neuerungen auf meinem Blog

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Die erste große Neuerung ist, dass jetzt mein Blog über https:// erreichbar und mit einem SSL-Zertifikat ausgestattet ist.

Ihr werdet keine Personen-Fotografien mehr finden, wegen der DSGVO die ab 25. Mai 2018 in Kraft tritt.

Der Like-Button für WordPress ist verschwunden, da ich auf das Jetpack-Plugin verzichte.

Hoffe der Blog gefällt euch weiterhin und ihr lasst mir einfach ein paar Kommentare ab und zu da 🙂
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6 thoughts on “Einige Neuerungen auf meinem Blog

  1. Dieser Text zur Datenschutzgrundverordnung von der Anwaltskanzlei Rieck & Partner, den Du verlinkt hast, scheint bisher der einzige zu sein, der sich mit den Auswirkungen auf das Photographieren als Freizeitvergnügen beschäftigt.

    Ich kann allerdings die Argumentationen von Herrn Rieck in vielen Punkten nicht nachvollziehen. Er betont zum Beispiel sehr deutlich den Unterschied zwischen digitaler und analoger Photographie. Im Gesetzestext finde ich dagegen nur die Formulierung, daß personenbezogenen Daten in einem “Dateisystem” gespeichert werden. Sind die im chemischen Korn eines Negativstreifens abgespeicherten Bildpunkte denn nicht genauso eine Datei wie die Ansammlung elektrischer Ladungen in den Halbleiterbauteilen einer Speicherkarte? Und ist die Anordnung der analogen Photos entlang eines Negativstreifens mit Nummer nicht auch ein Dateisystem?

    Mir fehlt auch eine Begründung, warum die die Abbildung von Menschen, deren Identität mir völlig unbekannt ist, eine Erfassung personenbezogener Daten dieser Menschen ist. Um diese Menschen zu konkreten Personen zu machen, müsste ich sie ja anhand ihres Aussehens (also anhand biometrischer Merkmale) erkennen. Die DSGVO schreibt als Begriffsbestimmung zu “Biometrische Daten” die Definition “mit speziellen technischen Verfahren gewonnene personenbezogene Daten”. Die bloße Abbildung als Beiwerk zu einem anderen Hauptmotiv ist aber doch sicherlich kein spezielles technisches Verfahren.

    Ich halte es auch für fraglich, ob denn die Pixel auf einem Bild, die das von einem zufällig anwesenden unbekannten Menschen reflektierte und in die Kameralinse eingefallene Licht repräsentieren, überhaupt das Kriterium erfüllen, ein Dateisystem personenbezogener Daten zu sein. Interessanterweise gibt es in der DSGVO eine Definition des Begriffs “Dateisystem”, und tatsächlich unabhängig von Analog- und Digitaltechnik. Ein “Dateisystem” ist nach Artikel 4 DSGVO “Jede strukturierte Sammlung personenbezogener Daten, die nach bestimmten Kriterien zugänglich sind”.

    Sind die Bildpunkte von Menschen, die z.B. zufällig vor dem Kölner Dom stehen, eine strukturierte Datensammlung? Sind mit diesen Bildpunkten personenbezogene Daten nach bestimmten Kriterien zugänglich? Ich möchte diese Fragen verneinen.

    Leider finde ich außer dem Artikel von der Kanzlei Rieck & Partner keine Texte, die sich mit den Auswirkungen der DSGVO auf das Photographieren allgemein beziehen. Texte, die ich zur DSGVO und Photos finde, beziehen sich alle auf professionelle Arbeit, also auch Portraits oder auf journalistische Berichterstattung, also auf Fälle, wo Personen gezielt abgelichtet werden. In diesen Fällen kann man sicherlich die Frage, ob die Pixel auf einem Photo eine strukturierte Sammlung personenbezogener Daten sind, ganz anders sehen.

    Es gibt verschiedene Blogs, auf denen sich Artikel zu den Auswirkungen der DSGVO befinden, sogar Photographie-Blogs. Aber interessanterweise geht es in den Artikeln nie um Photos, sondern immer nur um Internet-Dinge, also um Cookies, die Kommentarfunktion, die Abrufstatistik, etc. Außer für Herrn Rieck scheint also das Thema des Photographierens nach Inkrafttreten der DSGVO kein Problem zu sein.

  2. Danke für diese Informationen, Gitte. Sehr fein, dass Du das veröffentlicht hast.
    Und wie immer – ich mag deine Bilder so! Liebe Grüße aus Wien!

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